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Querverlinkung: Interview mit Jürg Stuker zum Thema “Intranet Governance”

In Vorbereitung zu einer Veranstaltung in der Schweiz habe ich heute ein Skype-Interview mit Jürg Stuker, CEO der namics AG, gemacht. Thema des Interviews war das Intranet bei der Axpo Gruppe. Wesentliches Merkmal an diesem Projekt war die dezentrale Organisationsstruktur des Unternehmens und die Anforderung beim Intranet Management - einerseits zentral eine Kontrolle und Ordnung halten und gleichzeitig dezentral die Leute zum Mitmachen motivieren zu müssen. Dies ist ein klassischer Fall für sog. Richtlinienkonzepte bzw. neudeutsch für das Thema “Intranet Governance”, was beim ECM SUMMIT auch Gegenstand eines der Pre-Conference-Seminare ist. Ein zentrale Aussage Stuker’s in diesem Zusammenhang ist, dass man auf jeden Fall darauf achten muss, dass nicht zu “technokratisch” herangegangen wird, sondern dass man mit Menschen zu tun hat. Der Einbezug der Zielpersonen in die Ausgestaltung des Richtlinienkonzeptes ist dabei ein wesentlicher Erfolgsfaktor.


Last-Minute-Änderungen am Programm

Wie so oft mussten wir auch beim Programm des ECM SUMMIT noch ein paar Änderungen “in letzter Minute” durchführen. Hier die Änderungen des Programmes in der Übersicht:

  • Verschiebung des Panels “Multi-Site/-Language-Management” vom 12.11. auf den 11.11.
    Aufgrund eines Terminkonfliktes bei einem unserer Referenten in diesem Panel wurde der Programmblock vom zweiten Tag auf den Ersten verschoben.
  • Verschiebung des Panels “Optimierung der Redaktionsqualität” vom 11.11. auf den 12.11.
    Mit der Verschiebung des “Multi-Site/-Language-Management”-Panels musste dieser Block vom ersten auf den zweiten Konferentag verschoben werden.
  • Besetzung des offenen Slots im Panel “Enterprise Portale” mit einem Case von Nintendo
    Auf einer Veranstaltung in der letzten Woche in Frankfurt konnte ich kurzfristig Hrn Hagen Seidel von der Neuen Digitalen dazu verpflichten, das Projekt zum Relaunch der europäischen Website von Nintendo vorzustellen. Der Vortrag erfolgt in voller Unterstützung von Nintendo - d.h. Hr Seidel darf als zwar externer, aber technologisch verantwortliche Projektpartner in vollem Umfang über das Projekt sprechen.
  • Änderung des Fokus und Titel beim Workshop von RedDot
    Vor dem Hintergrund des erweiterten Konferenzansatzes hat unser Sponsor RedDot seinen Workshop noch einmal inhaltlich angepasst. Unter dem Titel “Enterprise Content Management - mehr als die Summe aus Dokumenten, Assets und Web!” wird RedDot den Workshop entsprechend seinem neuen integrativen Marktauftritt nicht alleine, sondern zusammen mit anderen Open Text-Mitarbeitern gestalten. Im Mittelpunkt stehen dabei folgende drei Themen: “ Open Text Portfolio Management” (Thiemo Körtge, Senior Business Consultant, Open Text), “Artesia” (Wolfgang Ruth, Senior Account Executive, Artesia - The Open Text Digital Media Group) und “ Von WCM und Web 2.0 zu Enterprise 2.0″ (Lars Onasch, Director Product Marketing und Matthias Tausendpfund, Teamleiter Marketing, RedDot – The Open Text Web Solutions Group).

Ich hoffe, wir haben mit diesen Änderungen nicht allzuviel durcheinander gebracht - vielmehr glaube ich, aber dass wir die Konferenz damit noch einmal aufwerten konnten.Falls Sie dennoch Probleme mit dem Programm haben, z.B. weil Sie Halter eines Ein-Tages-Ticket und wegen dem Panel Redaktionsqualität oder Multi-Site-Management eine Umbuchung vornehmen müssen, wenden Sie sich bitte an unseren Service (service at kongressmedia punkt de).

Pre-Conference-Video-Interview mit Keynote-Speaker Lee Bryant

Ich hatte gestern die Gelegenheit ein kurzes Video-Interview mit Lee Bryant von Headshift zu machen. Lee ist der Kopf von Headshift und einer der führenden Köpfe beim Thema “Enterprise 2.0″ in Europa. Im Interview haben wir darüber gesprochen, welche Veränderungen die Ideen beim Thema “Enterprise 2.0″ für das Informationsmanagement in den Unternehmen bringt. Ein Kernsatz, den er schon gleich zu Begin des Gespräches bringt, bestätigt einmal mehr die Ausrichtung des ECM WORLD SUMMIT:”Content Management is moving away from a focus on individual content items, blocks and modules towards a focus on flow and feeds” - sprich im Kern geht künftig nicht mehr um die Verwaltung einzelner Info-Objekte, sondern um die Unterstützung und Steuerung in der Nutzung (sprich der Kommunikation oder Kollaboration) der Informationen. Weitere Themen, die in dem Gespräch angesprochen werden: Unterschiede zum Knowledge Management und zur Groupware, Nutzen von E2.0 für verschiedene Industrien, Kosten-Argumente für E2.0 in Rezessionszeiten.

Prozesseffizienz und Zusammenarbeit als Hauptziel bei DM-Projekt von Dialog Semiconductor

Hier nun noch ein schriftliches Interview mit Frank Rödel von Dialog Semiconductor zu seinem Vortrag auf dem ECM WORLD SUMMIT:

1) Hr Rödel, Sie sind Referent beim ECM SUMMIT und sprechen über Ihre Erfahrungen bei der “Optimierung von Geschäftsprozessen in weltweit verteilten Unternehmen” - mit welchen drei Stichworten können Sie ihren Vortrag auszeichnen?

  • Zusammenarbeit auf Dokumenten
  • Verkürzen der Zeiten im Genehmigungsprozess
  • Transparenz

2) Im Kern geht es bei Ihrem Projekt um einen prozessgesteuerte Dokumentenmanagementansatz. Was ist das Besondere an Ihrem Lösungsansatz?

Es handelt sich um individuell auf die Bedürfnisse von Dialog Semiconductor abgestimmte Workflows. Informationseingabe und Genehmigungsprozesse laufen verteilt über mehrer Standorte.

3) Welche drei Erfolgsfaktoren können Sie für Ihr Projekt definieren?

  • Automatisierung von papierintensiven Abläufen, in denen mehrere Abteilungen und Standorte beteiligt sind.
  • Schneller Durchlaufzeiten
  • Auffindbarkeit von Unternehmensdokumenten.

4) Wo lagen die Herausforderungen in Ihrem Projekt?

Für alle beteiligten Abteilungen den Workflow so zu gestalten, dass das Kosten und Nutzen im Einklang sind und Abteilungsschnittstellen optimal funktionieren.

5) Welche Entwicklungen sehen Sie für Ihr Projekt?

Unternehmensweites Roll-out des Dokumentenmanagement Systems und Abbildung weiterer Unternehmensabläufe in Form von Workflows.

Informationsmanagement 2.0 - Alter Wein in neuen Schläuchen?

Im September habe ich einen Beitrag zum Wandel des Informationsmanagement für den prokom Report 03/08 geschrieben. Da der Artikel nun erschienen ist, habe ich ihn auch in meinem Research-Blog veröffentlicht. An dieser Stelle will ich nur auf folgende Punkte eingehen:

Wie auch im Interview mit Dieter Rappold von heute morgen angeklungen - gibt es nicht das Alte oder das Neue, sondern nur das Alte und das mit dem Neuen Vereinte. Denn klassisches, auf Prozesseffizienz-getrimmtes Aufbewahrungs- und Bereitstellungsmanagement von Informationen wird es auch weiterhin geben, es wird nur mit dezentralisierter, wissensbasierter Kommunikation und Kollaboration ergänzt.

Pre-Conference-Interview mit Dieter Rappold

Ich habe heute morgen noch ein Interview mit Dieter Rappold von Knallgrau gemacht. Er hält ja einen der Einführungsvorträge beim ECM WORLD SUMMIT in der kommenden Woche, dabei wird er auf die Anforderungen des Web 2.0 für aktuelle Content- bzw. Internet-Projekte eingehen. Dieses Thema haben wir auch kurz in nachfolgenden Video angerissen. Interessant ist dabei vor allem seine “Conclusio” für die technische Umsetzung, das geht dann sehr schön in die Richtung, die auch Gegenstand des ECM Vendor Talks ist - aber bitte hören Sie selbst ( - und sehen, aber leider nur bis zur 4. Minute - da gab es dann einen Bedienungsfehler von mir, so dass es “nur” den wertvollen Ton gibt!):


Drei Highlights zum Programm

Für eine finale Veranstaltungsinfo zum ECM SUMMIT soll ich drei Highlights zum Programm festlegen - was mir doch ziemlich schwer fällt. Denn die Frage ist ja, wo lege ich den Fokus. Greife ich einzelne Best-Practices wie die Diskussion zum Intranet der Schweizer Post, die Organisation des Intranet der Merz GmbH & Co KG oder das Multi-Site-Management bei der Ersten Bank kann leicht der Eindruck entstehen, dass es bei der Veranstaltung doch nur um klassisches Content-Management geht. Wähle ich aber die Erfahrungsberichte von CHIP XONIO zum Social Media Management, von der MLP AG zum Social Computing oder von ABB zum internen Wiki-Einsatz sieht die Veranstaltung nach einem weiteren “2.0-Abklatsch” aus, der dem einen oder anderen auch schon “über” ist. Und lege ich “last but not least” den Fokus auf das Fallbeispiel zur Optimierung von dokumentenbasierten Geschäftsprozessen bei Dialog Semiconductor, dem Retrieval-Case bei der Thüringer Zeitungsgruppe oder dem Wissensmanagement bei der GASAG meint der klassische ECM WORLD Kunde vielleicht, dass er nun völlig im “falschen Film” ist.

Das Besondere der Veranstaltung liegt aber genau in der Mitte zwischen den drei Bereichen - nämlich dort, wo diese Einzelthemen nun in den Projekten zusammenwachsen. Klassisches Content-Management ist nicht mehr nur die effiziente Verwaltung und Bereitstellung von Publikationsinhalten, Web 2.0 und Social Software darf nicht mehr nur losgelöst von klassischen Content-Prozessen betrachtet werden wie auch Dokumente und die in ihnen gehaltenden Informationen sind als wichtiges Element der Zusammenarbeit zu begreifen - hier ist das Interessante des kommenden ECM WORLD SUMMIT - der mit seinen Keynotes, Best-Practices und Diskussionsrunden die Erfolgsfaktoren genau an dieser Schnittmenge herausarbeiten soll. Dabei erwachsen dann auch die im Veranstaltungsverkauf eher “seichteren” Programminhalte zu ihrer vollen Bedeutung - so ist an jedes Best-Practice-Panel eine Diskussionsrunde mit einem in dem Thema stehenden Moderator gehängt, bei der die wesentlichen Erfolgspunkte für das Einzelthema herausgearbeitet werden sollen. Daneben sollen in einem Open-Space-Workshop die alten und neuen Herausforderungen für den Wandel und die Transformation von Projekten diskutiert werden. In einer Abschlussrunde am zweiten Tag sollen dann alles Panel-Ergebnisse und die Ergebnisse des Open-Spaces zu einer Gesamtsicht zusammenlaufen und damit ein “integratives Konferenzergebnis” ermöglichen - das ist für mich das wahre Highlight an der bevorstehenden Veranstaltung.

Die Reduktion dieses Ansatzes fällt mir daher weiterhin schwer, aber ich muss ja heute morgen einen Input liefern - daher hier mal mein Versuch:

  • Internationale Keynotes zu den neuen Herausforderungen im Content- und Intranet-Management
  • Erfahrungsberichte u.a. von der Schweizer Post, Merz, CHIP XONIO, MLP AG, Dialog Semiconductor und Opel zu Projekten im Spannungsfeld von klassischem Content- und Intranet-Management, der Integration von Web 2.0 und der Optimierung von Informationsprozessen im Unternehmen.
  • Ergänzende Workshops, Diskussionsrunden und Open-Spaces zur Herausarbeitung der Erfolgsfaktoren in der Umsetzung von Projekten in diesem neuen Spannungsfeld.

Das ist ziemlich abstrakt und wird unser Marketing aufgrund des fehlenden “Name-Droppings” wieder nicht wirklich umwerfen - aber in diesen Punkten liegt für mich der “wahre Mehrwert” der Veranstaltung. Ein Posting von Frank Hamm bestätigt mich auch darin, dass dies auch von “unabhängiger” Seite so wahrgenommen wird - die Frage ist aber, ist es auch überzeugend für eine Teilnahme? Freue mich auf Feedback.

Open Source is climbing up the Stack

Dies könnte auch der Abstrakt für den ECM Vendor Roundtable sein - ist es aber nicht, sondern der Abstrakt für einen Vortrag von Jeff Potts, CTO von Alfresco:

Open source software is finally getting the recognition it deserves from analysts like Forrester and Gartner as a disruptive force in IT. Over the years, open source has “climbed up the stack” from operating systems to databases and now to business applications where it has established a firm foothold in the content management space.What should enterprises know about open source content management? Is it really just for Web Content Management (WCM) or does it meet the needs of broader Enterprise Content Management (ECM) deployments? Arelarge enterprises doing big, meaningful content management projects with open source or is its appeal limited to subsets of the market? What about Enterprise 2.0 initiatives? Can you assemble an Enterprise 2.0 solution from open source components? How does it compare with something like Sharepoint?

Finales Programm ist online!

Ja - eigentlich wollte ich ja in guter Blog-Manier jedes Referat einzeln vorstellen - aber nun ist es wie immer: in der Hektik kommt es doch ganz anders - das erinnert mich an das Video, was ich heute morgen auf meinem privaten Blog gepostet haben!

Wie auch immer - das finale Programm ist nun draussen - und ja es sieht doch eigentlich ganz klasse aus.

Video-Content wird relevant!

Howard Rheingold, Ur-Vater der Diskussion um virtuelle Community und Cyber-Culture, hat ein nettes Video zur Bedeutung von Online-Videos gemacht:

(via Joachim Niemeier)