Archive for the 'Veranstaltung' Category

Facebook Fan-Page zum ECM-SUMMIT

Es ist jetzt auch möglich, Fan des ECM SUMMIT auf Facebook zu werden.

Sobald wir 100 Fans haben, können wir eine kurze URL anlegen, wie es für den Enterprise 2.0 SUMMIT bereits der Fall ist.

Auf den Fan-Pages teilen wir interessante Links aus dem ECM Umfeld und weisen auf weitere Aktivitäten wie Video-Chats mit Referenten rund um die Events hin.

Im Bereich Enterprise 2.0 haben wir als neue Veranstaltung die Luncheons aufgenommen, dies Woche am Freitag ist eines der gemeinsamen Mittagessen in Stuttgart angesetzt.
Für Bereich des klassischen ECM lässt sich das Interesse schlecht abschätzen; wir würden uns freuen, wenn jemand Bedarf anmeldet.

Open Space Workshops

Wie bei vergangenen Veranstaltungen wollen wir auch am kommenden Enterprise 2.0 SUMMIT und ECM SUMMIT einzelne Programmteile in Form von Open Space Workshops halten.
In den Open Space Workshops können aktuell aufkommende Fragen ausführlich diskutiert werden.

Frank Roebers hat in einem Interview mit Andrea Back 2008 ausführlich seine Erfahrungen geschildert.


Teilnehmer, die bisher noch keinen Open Space Workshop erlebt haben, können schon einmal einen kurzen Einblick in die Methode gewinnen.
Im Gegensatz zu den Erfahrungen von Frank Roebers werden an Enterprise 2.0 SUMMIT und ECM SUMMIT nur einzelne Blöcke in dieser Form gestaltet.

Auf flickr finden Sie Impressionen aus den Open Space Blöcken vergangener Veranstaltungen.

Luncheons in Hamburg, Frankfurt und München

Enterprise 2.0 Praktikern wollen wir eine weitere Möglichkeit bieten, sich in ungezwungener Atmosphäre austauschen zu können.

Als Format haben wir das Enterprise 2.0 Community Lucheon, ein gemeinsames Mittagessen gewählt. Die Anmeldung kann jeweils über Xing, Facebook oder twittagessen erfolgen.
Jeder der Teilnehmer zahlt selbst, Kongress Media reserviert den Tisch und zählt die Anmeldungen auf den verschiedenen Kanälen zusammen.

Feste Termine sind Frankfurt am 2.09., Hamburg am 14.09. in Kooperation mit projektwerk und München am 22.09.. Treffen in Stuttgart und Köln sind bereits in Planung.

Wir freuen uns auf interessante Gespräche und gutes Essen.

Intranet Governance soll kein Korsett sein - Interview mit Jürgen Mirbach

Zum Thema Intranet Governance habe ich ein Interview mit Jürgen Mirbach, Partner der auf Intranets und Mitarbeiterportale spezialisierten ICOM GmbH geführt. Jürgen Mirbach hält ein Seminar zum Thema Intranet Management auf dem Intranet SUMMITund ein Seminar zu Intranet Governance und Zielcontrolling auf den Intranet Strategietagen in Zürich.

ECM WORLD: Sie greifen in Ihrem Seminar das Thema Intranet Governance auf. Daher gleich mal die Frage nach dem Kernnutzen: Warum bringen Kontroll- und Steuerungsstrukturen Intranets schneller weiter und führen zu mehr Nutzen für das Unternehmen?

Jürgen Mirbach:
Intranet Governance hilft dem Unternehmen, ein Intranet mit qualitativ hochwertigen Inhalten und Strukturen zu bekommen und beizubehalten. In dem Seminar sprechen wir über Organisationsstrukturen, Abläufe, Regeln und Qualitätsstandards für Intranets. Das alles wirkt darauf hin, dass die Aktualität, Auffindbarkeit und Nutzbarkeit der Inhalte stimmt. In der Summe geht es also darum, dass die Mitarbeiter im Unternehmen mit dem Intranet ihre Arbeit effizient erledigen können. Den Intranet Managern geben wir im Seminar Wissen, Methoden, Ideen und Vorschläge mit, um dies zu erreichen.

ECM WORLD: Auf welcher Abstraktionsebene sollten idealerweise Governance Regeln festgelegt werden?

Jürgen MIrbach: Im Wort Governance schwingt Government, die Regierung, mit. Bei der Aufstellung von Governance-Regeln für ein Intranet möchte ich jedoch nicht an die Formulierung von Gesetzen denken, die notwendigerweise sehr abstrakt formuliert sind. Regeln bringen nur etwas, wenn sie verstanden und akzeptiert werden. Konzentrieren wir uns also darauf, verständliche Regeln zu formulieren. Regeln, zu denen fast jeder optimalerweise sagen kann „Klar, das müssen wir schon so machen“.

Intranet-Redakteuren können die notwendigen Regeln z.B. schon bei Schulung für das CMS vermittelt werden. Ein zweiter Anknüpfungspunkt ist die Planung oder Besprechung der Intranetseiten zusammen mit dem jeweiligen Redakteur. Wo und in welcher Form Regeln vermittelt werden, hat aus meiner Sicht großen Einfluss auf den Erfolg.

ECM WORLD: Governance ist ja Fluch und Segen zugleich. Einige empfinden es als Korsett, das die Kreativität der Mitarbeiter gängelt. Wie eng sollte man das Korsett ziehen, um dem Organismus noch Luft zum Atmen zu geben?

Jürgen MIrbach: Die Anforderungen an Governance-Konzepte unterscheiden sich von Unternehmen zu Unternehmen bzw. von Branche zu Branche. Sobald z.B. Intranet-Inhalte belastbar für die Vertretung von Rechtspositionen verwendet werden sollen, wird regelmäßig ein relativ strenger Prozess bis zur Veröffentlichung im Intranet durchlaufen. Intranet-Prozesse sind in diesem Fall regulärer Bestandteil von Geschäftsprozessen des Unternehmens.

Für viele Intranet-Inhalte gelten diese Anforderungen jedoch nicht. Inhalte für das Intranet entstehen oftmals nur, weil es begeisterte Menschen in den Abteilungen des Unternehmens gibt. Hier würde ein Korsett kontraproduktiv wirken. Dort brauchen wir Schnittmuster, die sich für unterschiedliche “Figuren” anpassen lassen. Im Ergebnis haben wir immer ein Hemd oder eine Bluse, möglicherweise miit unterschiedlichen Kragen und Armlängen. Es kommt also darauf an, um welche Inhalte es sich handelt.

ECM WORLD: Governance Regeln festzulegen ist das eine, das andere Sie durchzusetzen und zu betreiben. Welche Instanz(en) empfehlen Sie für die Kontrolle der Einhaltung von Governance?

Jürgen Mirbach: Wenn wir über Governance sprechen, spielen Dialogmöglichkeiten, Anreize und Aktionen zur Qualitätserhaltung auf freiwilliger Basis auch eine große Rolle. Die Regeln beschreiben Zielzustände für das Intranet. Die Ziele wollen wir erreichen, ohne die Regeln “aus dem Schrank zu holen, um mit ihnen zu argumentieren”.

Strukturell gesehen ist der Owner des Intranets verantwortlich, möglicherweise ist dies der CIO im Unternehmen. Der CIO sollte sich berichten lassen, wie der Zustand des Intranets aussieht. Dazu kann man ganz einfache Kennzahlen formulieren. Die Kennzahlen sind dann auch Leitplanken für die Intranet Manager, wenn  es um den Einsatz von Ressourcen geht.

ECM WORLD: Wenn Sie aktuelle Intranets betrachten, die Sie selber aus Ihrer Beratungstätigkeit kennen. Inwieweit sehen Sie dort gute Governance Konzepte implementiert und auch durchgesetzt.

Jürgen Mirbach: Die Durchsetzung der Regeln funktioniert in den allermeisten Fällen im konstruktiven Dialog. Manchmal erlebe ich auch zähe Verhandlungen und Widerstand. Im Endeffekt ist es dann meistens so, dass man sich gegenseitig noch nicht richtig verstanden hatte.

Sie haben für den Intranet-Summit wieder eine Menge Praktiker eingeladen, die an dieser Stelle viel konkreter berichten können und dürfen. Nur so viel: Gut ist, was dem Unternehmen nützt und das Intranet auf hohem qualitativen Niveau hält. Was den zweiten Punkt betrifft, würde ichmir mehr Engagement für gute Texte im Intranet wünschen. Gut heißt hier: lesbar, verständlich  und so verschlagwortet, dass die Intranet-Suchmaschine eine Chance hat gut zu sein und so verortet, dass die Nutzer eine gute Chance haben, die Inhalte zu einfach finden.

ECM WORLD: Es gibt ja die These der Selbstkontrolle vs. festen Regelungen. Inwieweit verändert vor allem der Paradigmenwechsel zum Web 2.0 auch die Governance Konzepte für das Intranet?

Jürgen Mirbach: Im Moment tastet man sich heran. Eine Herangehensweise ist, den User-generated Content - die von Nutzern eingestellten Inhalte - kenntlich zu machen. “Achtung, vor Verwendung selbst noch einmal nachdenken.” heißt die Botschaft.

Als Nutzer eines Intranets habe ich den Anspruch, aktuelle und richtige Inhalte zu finden. Diese Erwartungshaltung kann möglicherweise nicht mehr für alle Inhalte des Intranets erfüllt werden. Mitdenken und Mitarbeiten ist gefragt. Genau das ist dann ein Bestandteil von Selbstkontrolle, die sich im übrigen auch an Regeln - gewünschten Zuständen - orientiert.

Governance kann an dieser Stelle kein statisches Konzept bleiben. Intranet Manager stehen vor der Herausforderung, den Übergang zu moderieren. Die Vorteile von “2.0-Anwendungen” kommen erst dann richtig zum Tragen, wenn möglichst viele Mitarbeiter von Nutzern zu “Mitmachern” werden. “Community Management” ist das Stichwort für Intranet Manager, um das Intranet in diese Richtung zu führen. Die Möglichkeiten, ein Intranet zu führen, besprechen wir daher auch im Seminar.

ECM WORLD: Noch eine letzte Frage für die „Statistik“. Wo ist Governance wichtiger - bei großen, sehr großen oder kleinen Intranets?

Jürgen Mirbach: Governance wird bei großen Intranets eher erforderlich, weil einfach die Anzahl der Menschen größer ist, die sich mit dem Intranet beschäftigt. Bei kleinen Intranets passieren viele Dinge „über den Flur“, was nicht heißt, das es in kleinen Intranets keine Regeln gibt. Die Regeln sind dort in der Teamarbeit gewachsen. Beispiel: Beim Aufbau des Intranets strukturieren die Redakteure die Inhalte. Damit legen sie schon Regeln fest, ohne über Governance zu sprechen.  Je größer das Intranet, desto eher werden Regeln explizit festgelegt. Governance hat viele Schnittmengen mit anderen Disziplinen. Derzeit wird eher in großen Intranets eine eigene Disziplin daraus.

Web 2.0 und ECM - was bringt der Social Graph im Unternehmen?

Ein wesentliches Merkmal des Web 2.0 ist ja die soziale Vernetzung mit Kontakten - und dann wiederum mit den Kontakten meiner Kontakte - und dem Mehrwert an Information und Interaktionsmöglichkeiten, die ich über dieses Netzwerk erlange. Was bringt mir aber diese Vernetzung und das sogenannte “ambient knowledge” über mein Netzwerk im Unternehmenskontext - dazu habe ich in Vorbereitung auf meinen ECM Vendor Roundtable ein sehr interessantes Webinar mit Dr. Ian Howells und Jeff Potts bei Alfresco gefunden - aus dem ich an dieser Stelle einen kleinen Ausschnitt rausgeschnitten habe:

Quelle: Web 2.0 form an ECM perspective

Querverlinkung: Interview mit Jürg Stuker zum Thema “Intranet Governance”

In Vorbereitung zu einer Veranstaltung in der Schweiz habe ich heute ein Skype-Interview mit Jürg Stuker, CEO der namics AG, gemacht. Thema des Interviews war das Intranet bei der Axpo Gruppe. Wesentliches Merkmal an diesem Projekt war die dezentrale Organisationsstruktur des Unternehmens und die Anforderung beim Intranet Management - einerseits zentral eine Kontrolle und Ordnung halten und gleichzeitig dezentral die Leute zum Mitmachen motivieren zu müssen. Dies ist ein klassischer Fall für sog. Richtlinienkonzepte bzw. neudeutsch für das Thema “Intranet Governance”, was beim ECM SUMMIT auch Gegenstand eines der Pre-Conference-Seminare ist. Ein zentrale Aussage Stuker’s in diesem Zusammenhang ist, dass man auf jeden Fall darauf achten muss, dass nicht zu “technokratisch” herangegangen wird, sondern dass man mit Menschen zu tun hat. Der Einbezug der Zielpersonen in die Ausgestaltung des Richtlinienkonzeptes ist dabei ein wesentlicher Erfolgsfaktor.


Last-Minute-Änderungen am Programm

Wie so oft mussten wir auch beim Programm des ECM SUMMIT noch ein paar Änderungen “in letzter Minute” durchführen. Hier die Änderungen des Programmes in der Übersicht:

  • Verschiebung des Panels “Multi-Site/-Language-Management” vom 12.11. auf den 11.11.
    Aufgrund eines Terminkonfliktes bei einem unserer Referenten in diesem Panel wurde der Programmblock vom zweiten Tag auf den Ersten verschoben.
  • Verschiebung des Panels “Optimierung der Redaktionsqualität” vom 11.11. auf den 12.11.
    Mit der Verschiebung des “Multi-Site/-Language-Management”-Panels musste dieser Block vom ersten auf den zweiten Konferentag verschoben werden.
  • Besetzung des offenen Slots im Panel “Enterprise Portale” mit einem Case von Nintendo
    Auf einer Veranstaltung in der letzten Woche in Frankfurt konnte ich kurzfristig Hrn Hagen Seidel von der Neuen Digitalen dazu verpflichten, das Projekt zum Relaunch der europäischen Website von Nintendo vorzustellen. Der Vortrag erfolgt in voller Unterstützung von Nintendo - d.h. Hr Seidel darf als zwar externer, aber technologisch verantwortliche Projektpartner in vollem Umfang über das Projekt sprechen.
  • Änderung des Fokus und Titel beim Workshop von RedDot
    Vor dem Hintergrund des erweiterten Konferenzansatzes hat unser Sponsor RedDot seinen Workshop noch einmal inhaltlich angepasst. Unter dem Titel “Enterprise Content Management - mehr als die Summe aus Dokumenten, Assets und Web!” wird RedDot den Workshop entsprechend seinem neuen integrativen Marktauftritt nicht alleine, sondern zusammen mit anderen Open Text-Mitarbeitern gestalten. Im Mittelpunkt stehen dabei folgende drei Themen: “ Open Text Portfolio Management” (Thiemo Körtge, Senior Business Consultant, Open Text), “Artesia” (Wolfgang Ruth, Senior Account Executive, Artesia - The Open Text Digital Media Group) und “ Von WCM und Web 2.0 zu Enterprise 2.0″ (Lars Onasch, Director Product Marketing und Matthias Tausendpfund, Teamleiter Marketing, RedDot – The Open Text Web Solutions Group).

Ich hoffe, wir haben mit diesen Änderungen nicht allzuviel durcheinander gebracht - vielmehr glaube ich, aber dass wir die Konferenz damit noch einmal aufwerten konnten.Falls Sie dennoch Probleme mit dem Programm haben, z.B. weil Sie Halter eines Ein-Tages-Ticket und wegen dem Panel Redaktionsqualität oder Multi-Site-Management eine Umbuchung vornehmen müssen, wenden Sie sich bitte an unseren Service (service at kongressmedia punkt de).

Pre-Conference-Video-Interview mit Keynote-Speaker Lee Bryant

Ich hatte gestern die Gelegenheit ein kurzes Video-Interview mit Lee Bryant von Headshift zu machen. Lee ist der Kopf von Headshift und einer der führenden Köpfe beim Thema “Enterprise 2.0″ in Europa. Im Interview haben wir darüber gesprochen, welche Veränderungen die Ideen beim Thema “Enterprise 2.0″ für das Informationsmanagement in den Unternehmen bringt. Ein Kernsatz, den er schon gleich zu Begin des Gespräches bringt, bestätigt einmal mehr die Ausrichtung des ECM WORLD SUMMIT:”Content Management is moving away from a focus on individual content items, blocks and modules towards a focus on flow and feeds” - sprich im Kern geht künftig nicht mehr um die Verwaltung einzelner Info-Objekte, sondern um die Unterstützung und Steuerung in der Nutzung (sprich der Kommunikation oder Kollaboration) der Informationen. Weitere Themen, die in dem Gespräch angesprochen werden: Unterschiede zum Knowledge Management und zur Groupware, Nutzen von E2.0 für verschiedene Industrien, Kosten-Argumente für E2.0 in Rezessionszeiten.

Informationsmanagement 2.0 - Alter Wein in neuen Schläuchen?

Im September habe ich einen Beitrag zum Wandel des Informationsmanagement für den prokom Report 03/08 geschrieben. Da der Artikel nun erschienen ist, habe ich ihn auch in meinem Research-Blog veröffentlicht. An dieser Stelle will ich nur auf folgende Punkte eingehen:

Wie auch im Interview mit Dieter Rappold von heute morgen angeklungen - gibt es nicht das Alte oder das Neue, sondern nur das Alte und das mit dem Neuen Vereinte. Denn klassisches, auf Prozesseffizienz-getrimmtes Aufbewahrungs- und Bereitstellungsmanagement von Informationen wird es auch weiterhin geben, es wird nur mit dezentralisierter, wissensbasierter Kommunikation und Kollaboration ergänzt.

Pre-Conference-Interview mit Dieter Rappold

Ich habe heute morgen noch ein Interview mit Dieter Rappold von Knallgrau gemacht. Er hält ja einen der Einführungsvorträge beim ECM WORLD SUMMIT in der kommenden Woche, dabei wird er auf die Anforderungen des Web 2.0 für aktuelle Content- bzw. Internet-Projekte eingehen. Dieses Thema haben wir auch kurz in nachfolgenden Video angerissen. Interessant ist dabei vor allem seine “Conclusio” für die technische Umsetzung, das geht dann sehr schön in die Richtung, die auch Gegenstand des ECM Vendor Talks ist - aber bitte hören Sie selbst ( - und sehen, aber leider nur bis zur 4. Minute - da gab es dann einen Bedienungsfehler von mir, so dass es “nur” den wertvollen Ton gibt!):