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Sind die heutigen Intranets eine Totgeburt?

Es ist lange her, dass auf diesem Blog ein Beitrag erschienen ist - das soll sich mal wieder ändern. Im Zuge des bevorstehenden Intranet SUMMIT beschäftigen mich doch einige Fragen, die ich gerne hier andiskutieren möchte. So z.B. der durchaus überzogene Titel dieses Beitrages - wenngleich die Frage nicht von mir kommt, sondern eine einleitend rhetorische Frage von Patrick C. Walsh, Information Architect bei der BBC in London und Keynote-Speaker beim Intranet SUMMIT, in einem Artikel des FUMSI Online-Magazin:

There is an elephant in the intranet living room. In all that has been written about intranets, very few commentators ever mention the fact that intranets don’t work. In my opinion, the current paradigm for intranets has never worked. I call the current state ‘Intranet Zero’ because popular approaches offer virtually zero benefit to intranet users and their organizations, while giving zero chance of breaking out of the spiral of uselessness, poor user perception and even poorer usability.

Alles was funktioniert, sind nach Patrick’s Meinung die “transaktionalen” - sprich prozessunterstützenden - Anwendungen im Intranet. In Bezug auf das Intranet als zentrales Informationsmedium für den Mitarbeiter bescheinigt er den heutigen Intranet eher ein großes “FAIL”. Als Hinderungsgründe zählt er dabei folgende Punkte auf:

  • One size fits all => die Vereinheitlichung von inhaltlicher Struktur geht nicht konform mit den Anforderungen von allen Geschäftsbereichen
  • Everyone can produce and edit content => “Producing and editing good content is a skill that very few organisations recognise and in which even fewer provide training.”
  • Intranets will magically remove information silos => die Standardisierung der Inhalte führt zu versteckten Informationen
  • All intranet information must be visible all of the time => “Keep it [content] minimal and it will be visible and easily found. As more and more is added, it becomes harder and harder to find and, for too many intranets, their users become lost in the information fog and end up giving up on the whole thing. If some content does not need to be in a particular site, or at particular times, it is just adding to the fog - remove it.”
  • The user can find stuff by herself => in der Bibliothek kann man auch den Bibliothekar fragen, warum nicht im Intranet?
  • Intranets are not as important as Internets => “The current perception within most organizations is that intranets are of secondary of even lower priority. Yet management and staff have to make decisions daily that can affect the health of their organizations. These decisions are not always evidence-based as the evidence, if contained in an intranet, is not always readily available.”

Als Lösung für dieses Problem proklamiert Patrick C. Walsh das “Lean Intranet” - in Anlehnung an das Konzept der “Lean Production”, die sich auch auf das Wesentliche und Nutzenstiftende beschränkte. Folgende fünf Prinzipien stehen dabei im Mittelpunkt:

  • Specify what creates value from the customer’s point of view
  • Identify all of the steps across the value stream
  • Make those actions which create value flow
  • Only make what is pulled by the customer just-in-time
  • Strive for perfection by constantly removing layers of waste

Die Lösung für das “funktionierende” und “nutzenstiftende” Intranet ist einfach … “mal den Ballast über Bord zu schmeissen”. Was sicherlich nicht einfach ist, da es ja hier und dort immer gewisse Besitzstandsansprüche auch für Informationen und deren Repräsentationen gibt, daher schliesst Patrick C. Walsh in seinem Artikel im FUMSI Online-Magazin auch mit folgendem Absatz:

So, there you have it. Basically, in the Lean Intranet, information professionals will be removing barriers, minimising and assessing content and continually improving their intranet using a customer-focused approach. Hard to achieve? I won’t say that the transition to a lean approach in intranets will be without problems but I know it’s possible. I’ve seen ‘lean’ working for many years in the automotive sector helping to produce better cars through more efficient processes. Why not better, more efficient intranets?

Beim Intranet SUMMIT wird Patrick seine Thesen noch einmal ausführlich darstellen und in den Diskussionen zu mehr “Wertorientierung im Intranet-Projekt und dem Intranet-Management” einbringen. Für mich stellt sich auch die Frage, ob und wie derartige Ansätze bei der BBC gelöst wurden. Insbesondere wie dem Besitzstandsdenken von Mitarbeitern entgegen zu wirken ist.

Hier mal noch die gebündelten Trackbacks auf die verwiesenden Artikel:

ECM WORLD Veranstaltungen in 2009

Hinter den Kulissen wird kräftig geplant und koordiniert, den es stehen einige Veranstaltungen an - den Start machen die Intranet SUMMIT in Deutschland (am 24./25.06.) sowie in der Schweiz (am 02./03.07). Hier suchen wir noch Fallbeispiele zu Wert-Strategien für Intranet-Projekte. Denn in der Krise stehen die Projekte immer wieder auf dem Prüfstand und das Intranet-Team muss dem Controlling zeigen können, warum sich gerade jetzt weitere Investitionen in das Intranet-Projekt rechnen. Lösungswege und -konzepte sind Gegenstand der jeweils zweitägigen Veranstaltung.

Nach der Sommerpause geht es dann mit Volldampf auf den Enterprise 2.0 SUMMIT zu. Nach dem “Enterprise 2.0 @ CeBIT” im letzten Jahr soll der diesjährige SUMMIT vom 06. bis zum 08.10. in Frankfurt noch internationaler bzw. europäischer werden. Dabei wollen wir die Veranstaltung als Branchentreff für die E2.0 Evangelisten, Experten und Interessierten in Europa etablieren. Hierzu haben wir uns eine Reihe von führenden Köpfen als Beiräte für die Veranstaltung geholt: Lee Bryant, Willms Buhse, Bertrand Dupperin, James Governor, Dion Hinchcliffe, Martin Koser, Mark Masterson, Joachim Niemeier, JP Rangaswami, Frank Schönefeld, Luis Suarez, David Terrar, Thomas Vander Wal und Simon Wardley. Ein erster Programmentwurf steht kurz vor der Veröffentlichung - im Community-Blog “Enterprise 2 OPEN” habe ich noch einige Fragen diskutiert. Da die Veranstaltung in Englisch stattfinden wird, werde ich auch hier ab sofort über die Veranstaltung nur noch in English berichten (da die Inhalte auch auf der Veranstaltungsseite eingebunden werden!).

Last but not least - wie man so schön im Englischen sagt, findet dann am 11. & 12. November noch der ECM SUMMIT statt, der das Jahr aus derm ECM-Perspektive abrunden soll. Thematisch haben wir uns hier entschlossen, dass Thema Dokumentenprozesse noch stärker zu integrieren und uns mit der bei Stefan Pfeiffer von IBM als “Schizophrenie”-Frage bezeichneten Überlappung von klassischer ECM-Effizienz- und Compliance-Bestreben mit dem Drang nach flexiblen Kollaborationsformen beschäftigen.

Über Vorschläge für die genannten Veranstaltungen freue ich mich immer sehr.

Zunehmende strategische Bedeutung des Intranets für den Information/Knowledge Worker

Das Interview ist schon etwas “angestaubt” - aber immer noch interessant. Im Vorfeld des Swiss Intranet SUMMIT hatten wir David Nüscheler, CTO von Day Software, fünf Fragen zum Thema “Intranet 2.0″, was Gegenstand des SUMMITs war und auch in größerem Kontext Thema des ECM WORLD SUMMIT ist, gestellt. Aus den Tiefen meiner Ablage habe ich nun noch seine Antworten hervorgeholt:

1) Wie bewerten Sie die allgemeine Bedeutung des Intranets für Schweizer Unternehmen? Sind sie eher sekundäres Informationsmedium oder zentrales und strategisches Mitarbeiterwerkzeug?
Das Intranet ist eines der zentralen Werkzeuge des Information Workers. Wir sehen bei unseren Kunden, dass Werkzeuge aus dem zwanzigsten Jahrhundert, wie Fileserver oder Client Server Applikationen zunehmend im Intranet eines Unternehmens abgelöst werden.

2) In welchem Stadium sehen Sie die Intranet-Umsetzungen in der Schweiz?
Und welche Entwicklungstendenzen können Sie hier feststellen?
Bei grossen Unternehmen oder technologisch orientierten KMU’s ist das Intranet schon heute der Dreh- und Angelpunkt für den internen Kommunikationsaustausch. Mit den zunehmend attraktiven Hosting Angeboten von Collaboration-Werkzeugen eröffnet das Intranet auch für Kleinstunternehmen einen sehr einfachen Weg, die effiziente Nutzung - aber auch die Sicherheit der unternehmensinternen Daten und Dokumente - grundlegend zu verbessern.

3) Das Thema “Web 2.0 im Intranet” wird ein zentrales Thema des bevorstehenden Intranet SUMMITs sein. Ist das auch für Sie als Content-Management-Anbieter relevant - oder ist das eher eine Frage der Einbindung von Drittsystemen wie Weblogs und Wikis?

Bei Day haben wir uns schon länger dem Thema web2.0 und Collaboration verschrieben und bieten daher auch integrierte Wiki- und Blog-Lösungen basierend auf unserem standardisierten Content Repository an. Unserem Credo “eat your own dog food” folgend, nutzen wir diese Technologien in unserem Day Intranet sehr erfolgreich.

4) Ihr Unternehmen hat sich mit der “Übernahme” der Mindquarry-Gründer mit einem Schlag das “SocialComputing”-Thema in die Produktstrategie einverleibt. Was kann der Markt von Day nun erwarten?

Das Thema Social Computing und Collaboration begleitet uns bei Day schon seit geraumer Zeit. Da unsere Technologie-Platform sich in keiner Weise auf ein Webpublishing beschränkt, sondern in der Lage ist, mit dem Nutzer in einen bidirektionalen Dialog zu treten und nutzergenerierten Content zu verarbeiten. Dabei lassen sich kollaborative Projekte sehr gut auf unserer Platform entwickeln. Verdeutlicht wird dies durch unser Technologie-Framework, mit dem wir Collaboration-Produkte erstellen und unsere Kunden erfolgreich Collaboration-Projekte durchführen. In denen können Nutzer nicht nur Content erzeugen sondern Content kann auch sicher, skalierbar und versioniert in die Business-Prozesse einfließen.
Mit der Übernahme von Mindquarry haben wir ein deutliches Zeichen gesetzt, „Collaboration” ein stärkeres Gewicht in unsere Produktpalette zu geben. Unsere Kunden profitieren dabei von moderner Web 2.0 Kommunikation und von unseren enterprise-erprobten Technologie- und Service-Teams.

5) Welche weiteren Intranet-relevanten Produktentwicklungen bietet Day in 2008?

Day bietet eine einzigartige Verschmelzung von verschiedenen Technologien für das Intranet an. Diese wurden sowohl durch unsere eigenen, internen Bedürfnisse getrieben, aber auch massgeblich durch unserer Kunden. Die Trends für unsere Technologie sind klar auf die Bedürfnisse unserer Kunden abgestimmt. Die Einzigartigkeit unserer Lösung beruht darauf, dass wir versuchen die verschiedenen, heute genutzen Kanäle in einem zentralen Intranet auffindbar und nutzbar zu machen. Das heisst, dass Informationen wie eMails und Mailing-Listen, Wikis, Blogs und auch einfach ein Windows File Server transparent in einem Content Repository zusammengefügt werden und dadurch für den End User in einem grossen Intranet nutzbar gemacht werden, ohne dass sich die heutige Arbeitsweise des Mitarbeiters ändern muss.

Web 2.0 und ECM - was bringt der Social Graph im Unternehmen?

Ein wesentliches Merkmal des Web 2.0 ist ja die soziale Vernetzung mit Kontakten - und dann wiederum mit den Kontakten meiner Kontakte - und dem Mehrwert an Information und Interaktionsmöglichkeiten, die ich über dieses Netzwerk erlange. Was bringt mir aber diese Vernetzung und das sogenannte “ambient knowledge” über mein Netzwerk im Unternehmenskontext - dazu habe ich in Vorbereitung auf meinen ECM Vendor Roundtable ein sehr interessantes Webinar mit Dr. Ian Howells und Jeff Potts bei Alfresco gefunden - aus dem ich an dieser Stelle einen kleinen Ausschnitt rausgeschnitten habe:

Quelle: Web 2.0 form an ECM perspective

Querverlinkung: Interview mit Jürg Stuker zum Thema “Intranet Governance”

In Vorbereitung zu einer Veranstaltung in der Schweiz habe ich heute ein Skype-Interview mit Jürg Stuker, CEO der namics AG, gemacht. Thema des Interviews war das Intranet bei der Axpo Gruppe. Wesentliches Merkmal an diesem Projekt war die dezentrale Organisationsstruktur des Unternehmens und die Anforderung beim Intranet Management - einerseits zentral eine Kontrolle und Ordnung halten und gleichzeitig dezentral die Leute zum Mitmachen motivieren zu müssen. Dies ist ein klassischer Fall für sog. Richtlinienkonzepte bzw. neudeutsch für das Thema “Intranet Governance”, was beim ECM SUMMIT auch Gegenstand eines der Pre-Conference-Seminare ist. Ein zentrale Aussage Stuker’s in diesem Zusammenhang ist, dass man auf jeden Fall darauf achten muss, dass nicht zu “technokratisch” herangegangen wird, sondern dass man mit Menschen zu tun hat. Der Einbezug der Zielpersonen in die Ausgestaltung des Richtlinienkonzeptes ist dabei ein wesentlicher Erfolgsfaktor.


Last-Minute-Änderungen am Programm

Wie so oft mussten wir auch beim Programm des ECM SUMMIT noch ein paar Änderungen “in letzter Minute” durchführen. Hier die Änderungen des Programmes in der Übersicht:

  • Verschiebung des Panels “Multi-Site/-Language-Management” vom 12.11. auf den 11.11.
    Aufgrund eines Terminkonfliktes bei einem unserer Referenten in diesem Panel wurde der Programmblock vom zweiten Tag auf den Ersten verschoben.
  • Verschiebung des Panels “Optimierung der Redaktionsqualität” vom 11.11. auf den 12.11.
    Mit der Verschiebung des “Multi-Site/-Language-Management”-Panels musste dieser Block vom ersten auf den zweiten Konferentag verschoben werden.
  • Besetzung des offenen Slots im Panel “Enterprise Portale” mit einem Case von Nintendo
    Auf einer Veranstaltung in der letzten Woche in Frankfurt konnte ich kurzfristig Hrn Hagen Seidel von der Neuen Digitalen dazu verpflichten, das Projekt zum Relaunch der europäischen Website von Nintendo vorzustellen. Der Vortrag erfolgt in voller Unterstützung von Nintendo - d.h. Hr Seidel darf als zwar externer, aber technologisch verantwortliche Projektpartner in vollem Umfang über das Projekt sprechen.
  • Änderung des Fokus und Titel beim Workshop von RedDot
    Vor dem Hintergrund des erweiterten Konferenzansatzes hat unser Sponsor RedDot seinen Workshop noch einmal inhaltlich angepasst. Unter dem Titel “Enterprise Content Management - mehr als die Summe aus Dokumenten, Assets und Web!” wird RedDot den Workshop entsprechend seinem neuen integrativen Marktauftritt nicht alleine, sondern zusammen mit anderen Open Text-Mitarbeitern gestalten. Im Mittelpunkt stehen dabei folgende drei Themen: “ Open Text Portfolio Management” (Thiemo Körtge, Senior Business Consultant, Open Text), “Artesia” (Wolfgang Ruth, Senior Account Executive, Artesia - The Open Text Digital Media Group) und “ Von WCM und Web 2.0 zu Enterprise 2.0″ (Lars Onasch, Director Product Marketing und Matthias Tausendpfund, Teamleiter Marketing, RedDot – The Open Text Web Solutions Group).

Ich hoffe, wir haben mit diesen Änderungen nicht allzuviel durcheinander gebracht - vielmehr glaube ich, aber dass wir die Konferenz damit noch einmal aufwerten konnten.Falls Sie dennoch Probleme mit dem Programm haben, z.B. weil Sie Halter eines Ein-Tages-Ticket und wegen dem Panel Redaktionsqualität oder Multi-Site-Management eine Umbuchung vornehmen müssen, wenden Sie sich bitte an unseren Service (service at kongressmedia punkt de).

Pre-Conference-Video-Interview mit Keynote-Speaker Lee Bryant

Ich hatte gestern die Gelegenheit ein kurzes Video-Interview mit Lee Bryant von Headshift zu machen. Lee ist der Kopf von Headshift und einer der führenden Köpfe beim Thema “Enterprise 2.0″ in Europa. Im Interview haben wir darüber gesprochen, welche Veränderungen die Ideen beim Thema “Enterprise 2.0″ für das Informationsmanagement in den Unternehmen bringt. Ein Kernsatz, den er schon gleich zu Begin des Gespräches bringt, bestätigt einmal mehr die Ausrichtung des ECM WORLD SUMMIT:”Content Management is moving away from a focus on individual content items, blocks and modules towards a focus on flow and feeds” - sprich im Kern geht künftig nicht mehr um die Verwaltung einzelner Info-Objekte, sondern um die Unterstützung und Steuerung in der Nutzung (sprich der Kommunikation oder Kollaboration) der Informationen. Weitere Themen, die in dem Gespräch angesprochen werden: Unterschiede zum Knowledge Management und zur Groupware, Nutzen von E2.0 für verschiedene Industrien, Kosten-Argumente für E2.0 in Rezessionszeiten.

Prozesseffizienz und Zusammenarbeit als Hauptziel bei DM-Projekt von Dialog Semiconductor

Hier nun noch ein schriftliches Interview mit Frank Rödel von Dialog Semiconductor zu seinem Vortrag auf dem ECM WORLD SUMMIT:

1) Hr Rödel, Sie sind Referent beim ECM SUMMIT und sprechen über Ihre Erfahrungen bei der “Optimierung von Geschäftsprozessen in weltweit verteilten Unternehmen” - mit welchen drei Stichworten können Sie ihren Vortrag auszeichnen?

  • Zusammenarbeit auf Dokumenten
  • Verkürzen der Zeiten im Genehmigungsprozess
  • Transparenz

2) Im Kern geht es bei Ihrem Projekt um einen prozessgesteuerte Dokumentenmanagementansatz. Was ist das Besondere an Ihrem Lösungsansatz?

Es handelt sich um individuell auf die Bedürfnisse von Dialog Semiconductor abgestimmte Workflows. Informationseingabe und Genehmigungsprozesse laufen verteilt über mehrer Standorte.

3) Welche drei Erfolgsfaktoren können Sie für Ihr Projekt definieren?

  • Automatisierung von papierintensiven Abläufen, in denen mehrere Abteilungen und Standorte beteiligt sind.
  • Schneller Durchlaufzeiten
  • Auffindbarkeit von Unternehmensdokumenten.

4) Wo lagen die Herausforderungen in Ihrem Projekt?

Für alle beteiligten Abteilungen den Workflow so zu gestalten, dass das Kosten und Nutzen im Einklang sind und Abteilungsschnittstellen optimal funktionieren.

5) Welche Entwicklungen sehen Sie für Ihr Projekt?

Unternehmensweites Roll-out des Dokumentenmanagement Systems und Abbildung weiterer Unternehmensabläufe in Form von Workflows.

Informationsmanagement 2.0 - Alter Wein in neuen Schläuchen?

Im September habe ich einen Beitrag zum Wandel des Informationsmanagement für den prokom Report 03/08 geschrieben. Da der Artikel nun erschienen ist, habe ich ihn auch in meinem Research-Blog veröffentlicht. An dieser Stelle will ich nur auf folgende Punkte eingehen:

Wie auch im Interview mit Dieter Rappold von heute morgen angeklungen - gibt es nicht das Alte oder das Neue, sondern nur das Alte und das mit dem Neuen Vereinte. Denn klassisches, auf Prozesseffizienz-getrimmtes Aufbewahrungs- und Bereitstellungsmanagement von Informationen wird es auch weiterhin geben, es wird nur mit dezentralisierter, wissensbasierter Kommunikation und Kollaboration ergänzt.

Pre-Conference-Interview mit Dieter Rappold

Ich habe heute morgen noch ein Interview mit Dieter Rappold von Knallgrau gemacht. Er hält ja einen der Einführungsvorträge beim ECM WORLD SUMMIT in der kommenden Woche, dabei wird er auf die Anforderungen des Web 2.0 für aktuelle Content- bzw. Internet-Projekte eingehen. Dieses Thema haben wir auch kurz in nachfolgenden Video angerissen. Interessant ist dabei vor allem seine “Conclusio” für die technische Umsetzung, das geht dann sehr schön in die Richtung, die auch Gegenstand des ECM Vendor Talks ist - aber bitte hören Sie selbst ( - und sehen, aber leider nur bis zur 4. Minute - da gab es dann einen Bedienungsfehler von mir, so dass es “nur” den wertvollen Ton gibt!):